Aref Al-Deb’i, Leiter Versorgungsmonitoring

Leiter Versorgungsmonitoring, Mitarbeiter im Gesundheitsdepartement
  • Name: Aref Al-Deb’i
  • Beruf: Arzt
  • Funktion: Leiter Versorgungsmonitoring
  • Departement und Dienststelle: Gesundheitsdepartement, Bereich Gesundheitsversorgung
  • Seit wann beim Kanton: 2013

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Statistische Auswertungen füllen mehrheitlich meinen Arbeitsalltag aus: Ich werte Daten der Spitäler und des Bundesamts für Statistik aus und analysiere die Versorgungssituation im Kanton Basel-Stadt. Damit lässt sich eine medizinische Über- oder Unterversorgung im Kanton frühzeitig erkennen und beheben, und der Zugang zu einer bedarfsgerechten, qualitativ hochstehenden medizinischen Versorgung bleibt gewährleistet. Unser Bereich setzt sich dafür ein, dass Stärken eines Spitals ausgebaut und Schwächen hinterfragt werden, wie zum Beispiel zu lange Wartezeiten oder zu geringe Fallzahlen.

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Welche Anforderungen muss man für die Ausübung Ihrer Aufgaben erfüllen?

Ich hätte nie gedacht, dass ich für diesen Job ein so breites Spektrum an Skills benötigen würde! Ich bin ja eigentlich Mediziner – kein Statistiker. Das statistische Handwerk erlernte ich in einer Unternehmensberatung für Arzneimitteldossiers. Mein medizinisches Fachwissen ist aber ebenfalls nötig für meine Aufgabe. Ich muss den Spitalbetrieb und dessen Abläufe kennen und etwas von medizinischen Eingriffen verstehen. Im Gesundheitsdepartement verfügen die Mitarbeitenden erfreulicherweise über grosses Fachwissen. Viele Themen greifen ineinander. Wir sind untereinander gut vernetzt und jede Person kann bei der anderen Rat holen.

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Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten und was fordert Sie am meisten?

Statistische Auswertungen sind ja nicht jedermanns Sache. Mich haben sie schon im Studium fasziniert. An meiner Arbeit gefällt mir auch, dass ich mich stetig weiterbilden und an Fachkongressen teilnehmen kann. Dabei erhalte ich neue Inputs, und das ist für meine Tätigkeit sehr wichtig. Im Alltag gelangen die unterschiedlichsten Anfragen an mich, wodurch sich viele Schnittstellen zu anderen Fachstellen ergeben. Gut zu priorisieren – fordert mich in hektischen Zeiten heraus. Zum Glück habe ich viel Spielraum und verspüre ein grosses Vertrauen vonseiten meiner Vorgesetzten.

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Weshalb haben Sie sich für den Arbeitgeber Basel-Stadt entschieden?

Ich bin Vater zweier Jungs. Als Arzt habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sehr schwierig ist, Job und Familie unter einen Hut zu bringen. In meiner jetzigen Arbeit kann ich Familie und Beruf sehr gut verbinden.

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Welche Talente können Sie in Ihrer Funktion besonders gut einfliessen lassen?

Ich bin ein extrovertierter und kommunikativer Mensch. Kommunikation ist bei dieser Stelle das A und O. Gute Auswertungen sind zwar wichtig. Aber wenn ich meinem Gegenüber mein Wissen nicht verständlich machen kann, nützt die gute Arbeit wenig.

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