Softwareentwickler

  • Name: Benjamin Rüde
  • Beruf: Softwareentwickler
  • Funktion: Chefentwickler KDM
  • Departement und Dienststelle: Finanzdepartement, Zentrale Informatikdienste, E-Government und Datenmarkt-Services
  • Beim Kanton seit: 2010

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Meine Arbeit als Softwareentwickler hängt stark vom Projekt ab. Deshalb habe ich keinen starren Tagesablauf. Ich unterstütze zum Beispiel Dienststellen bei der Anschaffung neuer Software und führe die Verhandlungen mit den Softwarelieferanten. Eine meiner Hauptaufgaben ist daher das Spezifizieren: Ich beschreibe, wie eine Software funktionieren soll. Wir Entwickler haben aber am meisten Spass, wenn wir die Software selbst programmieren und testen können. Zurzeit arbeite ich am sogenannten Datenmarkt. Diese Plattform gewährleistet, dass die Daten der rund 60 Softwareanwendungen des Kantons miteinander abgeglichen werden. Dadurch erhält dann zum Beispiel die Steuerverwaltung automatisch eine Meldung, wenn jemand neu in den Kanton gezogen ist.

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Welche Anforderungen muss man für die Ausübung Ihrer Aufgaben erfüllen?

Für diese Arbeit braucht es einen Abschluss im Bereich Informatik und Softwareentwicklung. Bei uns ist man für ein gesamtes Projekt verantwortlich – vom Spezifizieren über das Verhandeln mit Anbietern bis zum Softwareschreiben. Verhandlungskompetenzen und Projekterfahrung muss man daher unbedingt mitbringen. Nur «wahnsinnig gute Codes schreiben» reicht bei uns nicht.

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Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten und was fordert Sie am meisten?

Mein Job ist abwechslungsreich. Ich liebe das Codieren, aber es gefällt mir auch, als Projektleiter anspruchsvolle Sitzungen und Verhandlungen zu führen. Spannend ist auch der tiefe Einblick in die Arbeitsprozesse der Departemente: Welche Einwohnerdaten braucht eine Steuerverwaltung, oder bei welchen Ereignissen wird die Polizei eingeschaltet? Der Einsatz von Software soll diesen Datenaustausch innerhalb der rechtlichen Leitplanken vereinfachen – dafür sorgen wir.

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Weshalb haben Sie sich für den Arbeitgeber Basel-Stadt entschieden?

Der Kanton Basel-Stadt gab mir als jungem Entwickler die Chance, in den Beruf einzusteigen. So bin ich im Rahmen eines Jahresvertrages zu den Zentralen Informatikdiensten gestossen. Offensichtlich konnte ich überzeugen: Am Ende des Jahres kriegte ich eine Festanstellung. Ich bin beim Kanton geblieben, weil hier nicht nur die Herausforderungen gut sind, sondern auch die Stimmung im Team.

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Welche Talente können Sie in Ihrer Funktion besonders gut einfliessen lassen?

Ich bin ein kreativer Mensch. Privat zeichne ich leidenschaftlich Comics. Dieselbe kreative Leidenschaft setze ich beruflich beim Codieren ein. Ausserdem bin ich sehr lösungsorientiert. Funktioniert eine Software nicht nach Wunsch, suche ich sogleich nach Möglichkeiten, um die Fehler zu beheben. Sich aufregen bringt nichts.

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