Sylvia Gautsch, Laborleiterin Mikrobiologie

  • Name: Sylvia Gautsch
  • Beruf: Tierärztin und Mikrobiologin
  • Funktion: Laborleiterin Mikrobiologie
  • Departement und Dienststelle: Gesundheitsdepartement, Bereich Gesundheitsschutz, Kantonales Laboratorium
  • Seit wann beim Kanton: 1993

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Kein Tag gleicht dem andern! Ich leite das Mikrobiologielabor, das Lebensmittel- und Wasserproben oder Proben von Gebrauchsgegenständen untersucht. In meiner Funktion führe ich die Labormitarbeitenden, plane und organisiere anfallende Aufgaben und verfasse Berichte und Verfügungen. Ich bin in Kontakt mit den Betrieben, die wir überprüfen, wie zum Beispiel mit Betrieben aus Lebensmittelproduktion und -handel. Dort nehmen unsere Lebensmittelinspektoren und –kontrolleure Proben, und ich stehe für Rückfragen zur Verfügung. Daneben halte ich Referate, erstelle Publikationen, gebe Medienauskünfte und informiere mich laufend über neue Analysenmethoden und das Aufkommen neuer Keime.

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Welche Anforderungen muss man für die Ausübung Ihrer Aufgaben erfüllen?

Ein abgeschlossenes Studium in Naturwissenschaften im Bereich Biologie, Lebensmittelwissenschaften bzw. Veterinärmedizin ist natürlich Pflicht. Ich bin Tierärztin und habe mich während meines Studiums vertieft mit Mikrobiologie auseinandergesetzt. Dieses Fachgebiet hat mich schon immer fasziniert. Für meine Arbeit braucht es ein Flair für Lebensmittel, da sich bei uns fast alles um Lebensmittel dreht. Und natürlich ist neben Genauigkeit ein grosses Interesse an Mikroorganismen zentral.

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Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten und was fordert Sie am meisten?

Am meisten mag ich die Vielfalt meiner Aufgaben. Auch nach zwanzig Jahren finde ich meine Arbeit äusserst spannend. Trotz der vielen administrativen Tätigkeiten ist die Nähe zur Laborpraxis vorhanden und ich werde nach wie vor in die mikrobiologischen Untersuchungen einbezogen, und das gefällt mir. Ebenso gefällt mir die Vernetzung, der Austausch und die Zusammenarbeit mit anderen inner- und ausserkantonalen Amtsstellen und mit ausländischen Behörden sowie die Betreuung von Auszubildenden und Wiedereinsteiger-Praktikanten. Was mich am meisten herausfordert? Die vielen Bedürfnisse und Wünsche aller beteiligten Personen, Gremien und Amtsstellen zusammen mit unserem Auftrag unter einen Hut zu bringen.

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Weshalb haben Sie sich für den Arbeitgeber Basel-Stadt entschieden?

Als ich eine neue Stelle suchte, kam ich mit dem Kantonalen Laboratorium in Kontakt. Ich wurde zu Bewerbungsgesprächen eingeladen und im Betrieb herumgeführt. Mir hat alles sehr gut gefallen und das für mich neue Aufgabengebiet der Lebensmittelmikrobiologie hat mich sehr gereizt – und bis heute finde ich dieses Fachgebiet ungemein spannend.

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Welche Talente können Sie in Ihrer Funktion besonders gut einfliessen lassen?

Das Planen und Organisieren. Eine weitere Stärke von mir ist neben Exaktheit das analytische Denken. Dieses kommt mir bei der Arbeit im Labor natürlich sehr zugute.

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